Die Nacht davor

Die Nacht davor, 2004
Installation mit mehreren Objekten
Silikon, Billardkugeln, Samt, Motoren, Bewegungsmelder, Holz, Stahlseil
ca. 180 x 50 x 18 cm, ca. 12 x 50 x 18 cm

" … Die Nacht davor war eine Installation in einem schmalen Kellergang. Drei Billardkugeln, die auf einer hölzernen mit Filz bezogenen Ablage platziert waren, rotierten unwillkürlich um ihre eigenen Achsen. Sie wurden begleitet von aus Silikon
gegossenen Billardqueues, die in ihrem Wandgestell vibrierten. Das Geschehen wurde durch versteckte Bewegungsmelder ausgelöst, sobald jemand über die Treppe ins Kellergeschoss ging.
Eine ganze Reihe von Ideen wurden aus diesem Prinzip oder dieser Arbeitsweise heraus entwickelt. Erstens kam es dort zu einer
doppelten Verschiebung, nämlich sowohl die der Objekte als auch die ihrer Funktion.
Zweitens, wurde der Effekt gleichfalls verdoppelt und räumlich verlagert, denn die Situation war zusätzlich durch eine Kamera wahrnehmbar, deren Bild man im ersten Stock des Ausstellungsraumes verfolgen konnte. Hierdurch wurde der Betrachter zeitgleich räumlich verschoben. Ein weiterer Aspekt stellt Geräusche dar, da der Vorgang eigens hörbar gemacht wurde. Die Rolle der sich selbst erzeugenden Geräusche ist für Smiatek sehr wichtig. …" (Zitat Mark Gisbourne)